Youthpaper - die christliche Jugendzeitschrift

Ausgabe 40 (Mai 1999)

Welcome to the Future

von Jens/YPR

EXPO 2000 - Die Weltausstellung in Hannover. Sie ist, wie auch in der Planung gedacht, eine zukunftsweisende Messe. Der Großteil der Besucher dieser Messe ist die Generation im Alter zwischen 17-25 Jahren. Deshalb ist die EXPO in Hannover diesmal auch besonders auf diese Zielgruppe ausgelegt, denn diese Generation ist die Zukunft. So liegt es natürlich nahe das sich auch junge Christen auf dieser Messe präsentieren, da für sie bzw. für uns Jesus die Zukunft ist. Vorstellen werden sich dort der CVJM, World Vision und die evangelische Allianz in Deutschland. Doch wie macht man auf sich aufmerksam? Der Architekt, Robert Adsett aus Australien, gehört zu den 100 führenden Architekturbüros der Welt. Er überlegte sich das der Pavillon der Hoffnung als Walfisch gestaltet werden soll. Der Wal hat eine Gesamtlänge von 74m, die breiteste Stelle mißt 30m und der höchste Punkt beträgt 20m. Insgesamt wird der Fisch eine Nutzfläche von 2.200 qm über alle drei Ebenen haben. Der Fisch erhält ein ausgeprägtes Innenleben, welches auf der untersten Ebene mit dem Filmtheater beginnt. Das supermodern ausgestattete Kino hat 284 Sitzplätze und nutzt eine neue 3D-Technik. Gezeigt wird ein Film in Anlehnung an die biblische Geschichte des verlorenen Sohnes in (Computeranimation im Stil von "Der Prinz von Ägypten"). Bevor der Besucher jedoch ins Filmtheater gelangt, muß er durch das Amphitheater. Hier wird dem Besucher in einem Bereich von 253 qm eine kurzweilige Unterhaltung zur Überbrückung der Wartezeit auf den Beginn der Reise der Hoffnung geboten.

Foto   Über eine Rolltreppe gelangt der Besucher in die Erlebnisausstellung. Hier trifft man auf die Projekte, die aus einer internationalen Ausschreibung für die Ausstellung ausgewählt wurden. Es gibt dabei acht Themengruppen:

Man befindet sich plötzlich am Meer, denn die Ausstellung wird einer Strandlandschaft nachempfunden. In riesigen “Überseekist- en” findet man die Exponate. Direkt integriert in die Ausstellung ist eine Kommunikationsinsel mit einem Fernsehstudio. Sollten offene Fragen bestehen oder das Erlebte soll noch einmal reflektiert werden so lädt auch ein Raum der Hoffnung ein, in welchen man zur Ruhe kommen und persönliche Gespräche führen kann.

Hat man die Reise der Hoffnung beendet, lädt ein Bistro auf der zweiten Ebene zum Schlemmen ein. Darüber hinaus gibt es einen Verkaufsbereich für Bücher, Souvenirs und Ähnliches. Auf dieser Ebene befinden sich auch die Büros und die VIP-Lounge für besondere Gäste. Beginn der Außenarbeiten war im März 1999 und die Fertigstellung der Außenarbeiten ist im November geplant 1999. Anschließend der Innenausbau bis zum Februar 2000. Dann erfolgt die Phase der Kontrolle und der Überprüfung bis zur Eröffnung am 1.Juni 2000.

Expo 2000 - Weltausstellung in Hannover   Nebenbei hat der CVJM auch die Leitung des EXPO-Jugendcamps übernommen. Das Camp, mit einem derzeitigen Fassungsvermögen von 2000 Jugendlichen, liegt dicht bei dem EXPO-Gelände. Der Übernachtungspreis soll um die 30DM liegen, aber dies ist, wie überhaupt das ganze Camp, noch nicht gesichert.

Sicher aber ist das für das Camp und den Pavillon ca. 4000 Mitarbeiter gesucht werden, welche sich für 4 Wochen verpflichten mitzuhelfen.

Desweiteren wird es auf jeden Fall eine Fahrt der Gemeindejugend zum Pavillon geben, da wir eine Patenschaft für den Pavillon übernommen haben und dort dann auch als VIP-Gäste empfangen werden. Genauere Info's zur Reise gibt es leider noch nicht, da die Frage des Jugendcamps ja auch noch nicht geklärt ist.

Der Hoffnung ein Zeichen setzen

Weitere Informationen zum Thema oder die neuesten Neuigkeiten und auch die Gebetsanliegen, sowie Material und “Wie werde ich Mitarbeiter?” gibt es im Internet unter http://www.poh.de oder bei Jens Bergemann.  

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