Youthpaper - die christliche Jugendzeitschrift

Ausgabe 54 (Juni 2002)

Was geschah wirklich am FBI-Wochenende?

von Fabian/YPR

Foto: Gruppe   Endlich war es wieder soweit: Zeit für ein FBI-Wochenende! Am letzten Freitag im Mai trafen sich die friends of bible investigation Michi, Alex(andra), Cori, Jessi, Marcel, Fred und Mareike um 1830 Uhr vor der Apojo um sich ins lila Gemeindehaus in der Titiseestraße aufzumachen. Mario stieß später vom Fußballtraining dazu (zum Glück hat er mit unseren Jungs noch mal trainiert, sonst hätten wir gegen die Saudis sicher nicht acht Dinger reingeknallt). Mareile und meiner einer kamen direkt vom 1,2, 3-fixen Einkauf. Ach, wieso wir nicht in der Gemeinde blieben? Wir überließen den SMDlern unter Gernot das Feld, sind ja schließlich gastfreundlich.
 

Foto   So waren wir zu zehnt vollzählig und starteten mit Nachos con pollo + avec Thunfisch. Etwas müde von der Völlerei machten wir uns dann wiederholend über die Themen der letzten Kreise her. Altes/Neues Testament, Sünde und Vergebung standen auf dem Programm. Schon war Tag uno vorbei und wir sanken müde in die Federn.
 

Foto   Der Samstag stand ganz im Zeichen unserer Dreharbeiten für den neuen Kultkurzfilm “The Bert”. Natürlich fällt einem bei dem Titel gleich die Übertragung von “Bert” auf “bird” und somit die Anspielung auf den bösen Hauptdarsteller Norbert ein. Dieser schlüpft in die Menschen, die dann denken sie verkörpern ihr Idol, doch mysteriöser Weise fließt viel Blut. Soviel sei verraten. Die Besetzung der Rollen… ein Genuss und wird in Hollywood ihresgleichen suchen. Die Opfer: Fred wohl das blutrünstigste der Filmgeschichte. War das Mareikes oder Kylie Minogues Stimme? Cori wird wohl nach diesem Auftritt in den ganz großen Sälen der Welt tanzen, Mario von Xavier als Double engagiert. Oder beide erobern als Filmpaar die Welt!? Nüchtern bei aller Aufregung blieb nur der FBI um Agent Marcelll und Agent Alex Kohl. Sie recherchierten bis ins kleinste Detail und kamen gemeinsam mit Doc Jessi, die auch die textlich längsten Stellen mit Gefühl meisterte, der fiesen Drahtzieherin Michi (keine Angst, sie ist die alte geblieben) auf die Spur. 1a Regie von Mareile.
 

Foto   Aber was wäre all das ohne eine Vision? Deswegen nutzen wir eine nachmittägliche Drehpause um dazu etwas von Thomas Meier beim MAK zu erfahren. Abends machten wir es uns dann gemütlich, um den Film zu schauen und anschließend von mir bei einer Runde “Mord in Palermo” in den Schlaf gegruselt zu werden.

Sonntag Morgen. Man könnte sagen, wir verschliefen. Doch perfekt aufeinander eingespielt von den gemeinsamen zwei Tagen schafften wir es in Rekordtempo alle unsere Spuren zu verwischen und pünktlich beim Gottesdienst zu erscheinen, der traditionell den Schlusspunkt setzte.
 

 
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