Youthpaper - die christliche Jugendzeitschrift

Ausgabe 34 (April 1998)

Leserbrief

mit Antwort von Norman/YPR

Berlin, dem 15. Februar 1998

Leserbrief an die Youthpaper-Redaktion

Betr.: Skandal um "NEWSPAPER" aus Youthpaper Nr. 33

Sehr geehrte Youthpaper-Redaktion,
wir, als anständige, ehrenwerte Youthpaper-Leser, haben letztlich eine Kopie der von Ihnen diskreditierten "Newspaper" auf dem Schwarzmarkt erworben und wollen hiermit unser tiefstes Entsetzen über die Veröffentlichung eines solchen "Schundblattes" in Worten manifestieren. So war es uns zum Beispiel nicht möglich, einen tieferen Sinn in der Arbeit der sich sogenannten Redakteure zu lokalisieren und es war uns weiterhin nicht möglich, Konzilianz für derartigen Stumpfsinn zu entwickeln. Das Verständnis, das der Verfasser dieses Artikels für die Arbeit der Newspaper-Redaktion aufbringt, steht hoffentlich in keinem Zusammenhang mit den Idealen, die die Institution "Youthpaper" in der Öffentlichkeit vertritt. Ebenso kann die "Newspaper" ihre Unkreativität nicht durch "eine gute Portion Rotzfrechheit" ausgleichen. Die Youthpaper-Redation hätte es vermeiden sollen, Stellung zu diesem schändlichen Unterfangen zu nehmen, da Sie somit wahrscheinlich der "Newspaper" die Öffentlichkeitsarbeit erleichtert. So sind die pseudo-satirischen Artikel ein Spiegel der Gesellschaft, welche mit pseudo-wissenschaftlichen Argumenten versucht, zukünftige Konsumenten abzuwerben. Wir, als einige Ihrer werten Leser, rufen den GJR dazu auf, Sanktionen gegen die Unterwanderung des menschlichen Verstandes in der Form von rechtswidrigen Veröffentlichungen zu beschließen und dieser mit aller Härte durchzusetzen. Ebenfalls bitten wir Sie, alles daran zu setzen, die Identität der Newspaper-Redakteure in die Öffentlichkeit zu tragen, um diese zu einer Resozialisierung zu bewegen. Wir fordern außerdem Richtlinien zu innergemeindlichen Veröffentlichungen im Rahmen des Jugendbereiches, der sich ansonsten des Problems einer Abwanderung von minderjährigen Jugendlichen zu stellen hat. Mit dem vorherigen Satz wollten wir nicht ausdrücken, daß wir beabsichtigen die Gemeinde zu verlassen, sondern wollten nur auf die Gefahren eines Weiterbestehens der "Newspaper" hinweisen. Wir bitten Sie hiermit herzlichst, diesen Leserbrief in der nächsten Ausgabe zu veröffentlichen oder in Form eines Artikels auf Ihren Fehler hinzuweisen. Sie müssen sich der Tatsache bewußt werden, daß die "Newspaper" aus den Tiefen der Fiktion in die Realität erhoben hat.

Mit besten Empfehlungen an die "Youthpaper"-Redaktion

Felix Bergemann                    Nicolas Bott

Eurer Bitte kann entsprochen werden. Folgende Leute gehören zu Newspaper: Felix Bergemann, Nicolas Bott. Zum engeren Dunstkreis gehören außerdem Axel Geldmeyer, Jens Bergemann, Joshua Aikins.

Aufgrund dieser Tatsache wissen wir nicht, was dann eigentlich Euer Leserbrief bezwecken soll? Abgesehen davon, daß er euch erneut die Werbung bringt, die ihr auch dringend nötig habt, nachdem die 2. Ausgabe der Newspaper schon deutlich schwächer als die 1. war. Aufgrund Eurer Anregungen behalten wir uns vor, in Zukunft Werbung für die Newspaper innerhalb der Youthpaper zu unterbinden

 
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