Youthpaper - die christliche Jugendzeitschrift

Ausgabe 55 (September 2002)

Was guckst Du?

von Axel/YPR

Plakat   Road to Perdition (Start: 05.09.)
Tom Hanks als Bösewicht? Ja - das geht auch. In der Zeit der Wirtschaftdepression und Gangster ist Michael Sullivan (Hanks) für seine Familie ein treu sorgender Vater. Doch seine Arbeit bei Paul Newman als Gangsterboss passt nicht dazu. Sullivan ist knallharter Mafia-Killer. Seine Frau und die Söhne wissen nichts davon - noch. Road to Perdition ist kein Film mit einer von vornherein durchschaubaren Handlung und wenn man nichts gegen Tom Hanks hat, ist man mit dem Film gut bedient. Fazit: Wenn man von wenigen Unschlüssigkeiten in der Handlung absieht, ist es ein guter Film mit einer etwas anderen Vater & Sohn-Geschichte.


SignsSigns - Zeichen (Start: 12.09.)
Mel Gibson darf sich diesmal als Farmer versuchen. Eines Morgens entdeckt er in seinem Feld ein Zeichen (sign). Es ist ein Kornkreis in seinem Acker (ahhhh....Aliens!!!).
So einfach ist es dann aber nicht. Ex-Pastor Mel glaubt nicht mehr an Gott und an Aliens auch nicht...alles Quatsch! Er sucht nach den Scherzbolden, die diesen Unfug verbrochen haben. Doch dabei wird sein Weltbild ganz schön durcheinander gebracht.
Glaubt man den Kritiken, ist diese Thriller nicht gerade ein Meisterwerk von Regiesseur M. Night Shyamalan (The Sixth Sense). Es fehle Spannung und der Story würde eine Parodie besser stehen. Die Besucherzahlen in Amerika sprechen eine andere Sprache. Fazit: Sicherlich gute Unterhaltung, aber nicht mit Filmen wie „The Sixth Sense“ vergleichbar.

GenugWarnung: Für diesen Film sollte man sein erspartes Geld nicht ausgeben:
Genug (Start: 19.09.)
mit Jennifer Lopez ist ein Thriller, der zwar J.Lo die Möglichkeit gibt, zu zeigen, daß sie auch etwas schauspielern kann, aber einen Oscar kann man dafür nicht erwarten. Auch Spannung wird man vergeblich suchen, denn die lässt die absurde Story einfach nicht zu Tage treten. Ein Film, bei dem es eben nicht wie angekündigt um „die Stärken des schwachen Geschlechts“ geht, sondern letztlich um Gewalt als Problemlösung. Noah Wyle als Nebenrollenbösewicht kann da auch nicht helfen und verschreckt jeden Emergency-Room-Fan.
Fazit: Ich habe GENUG gesehen!

 
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