Youthpaper - die christliche Jugendzeitschrift

Ausgabe 55 (September 2002)

Ascheberg

Was im Vorbereitungsbrief nicht steht...

von Cosima/YPR

So. Wieder einmal seid Ihr auf der Seite gelandet, die die aktuellen Insider bringt, packende Stories beinhaltet und - wie in dieser Ausgabe - in die Zukunft blickt... Denn das Event schlechthin, um das es sich hier dreht, ist (wie könnte es anders sein?) die bevorstehendeKonfirmandenfreizeit!
Foto   Eigentlich ist die Sache ja klar: man verreist für eine knappe Woche mit nem bunten Haufen Menschen in ein Nest, das irgendwie an einem wildromantischen See liegt. Ha! Das glaubt aber auch nur Ihr...

Hier (und nur hier!) plaudere ich mal ein paar Infos aus, die Euch bei Eurer Vorbereitung (z.B. Kofferpacken) hilfreich sein könnten. Aber keine Angst! Wenn Ihr Euch diese wenigen Tipps zu Herzen nehmt, gelingt die Fahrt auf jeden Fall. Viel Glück!

  1. Wichtig! Sagt niemals ,Konfirmandenfreizeit‘, sondern benutzt das Wort Konfafahrt’ -das macht Euch gleich zu Insidern und beweist, dass Ihr Euch bei einigen alten Hasen schon mal im Vorfeld erkundigt habt... (etwas versprengt läuft diese Spezies übrigens immer noch durch die ApoJo!)

  2. FotoStandhaft! Auf der Checkliste wird wahrscheinlich so was wie „festes Schuhwerk“ auftauchen. Bitte nehmt diesen Rat ernst! Und bloss keine Turnschuhe mit Schnürsenkeln einpacken - denn der älteste Gag der Welt (lustiges Alle-Schuhe-aneinan-derbinden-und im- Treppenhaus- aufhängen) wird sicher auch in diesem Herbst praktiziert!!!

  3. Jaja, die Checkliste... ratsam wäre es, alle dort aufgeführten Dinge doppelt einzupacken -denn wenn der Schuh-Gag platzt, muss die Aggression ja an irgendwas anderem ausgelassen werden, gell?

  4. Hui Buh! Schlösser haben ja bekanntlich alle einen Privat-Geist. Nein, ich meine nicht den ,Herbergsvater’ (der irgendwann mal auftaucht, um Euch zu begrüssen bzw. wieder zu verabschieden), sondern die Zivis. Genau. Das sind die Outlaws, auch wenn Sie hinter Euch herputzen... Also besser, Ihr hört auf deren Anweisungen (dann sind sie echt nett!) -ansonsten solltet Ihr Euch denen nicht alleine nähern...

  5. Open your mind! Auf so einer Freizeit muss man damit rechnen, Leute näher kennenzulernen. Damit meine ich nicht nur die Pfarrer sondern auch das ,normale‘ Fussvolk! Ja, die Mitarbeiter dürfen zwar weder gestreichelt noch gefüttert werden, dafür haben sie aber immer ein offenes Ohr für Euch! (Aber nicht ausserhalb der Sprechzeiten !)

  6. Christen sind auch (nur) Menschen. Z.B. brauchen die so was wie Schlaf. Klingt einfach, aber diese netten Leutchen werden z.Zt. in Nachtwachen-Einheiten aufgesplittet, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Bitte haltet die Bettruhe-Zeiten ein, damit Ihr Euch am folgenden Tag nicht mit übernächtigten Menschen abgeben müsst...

  7. FotoWo bitte geht’s zum Strand... ? Tja, der Plöner See war Euch noch nie so nah wie es auf dieser Freizeit der Fall sein wird. Aber denkt bitte daran, dass dessen Temperaturen nur für Hardcore- Schwimmer Fun bringen (zu dieser Jahreszeit ca. 6 Grad Celsius im Durchschnitt!). UND falls Ihr dennoch den Sprung ins kalte Wasser wagen wollt (wie metaphorisch!), fragt nicht den Arzt oder Apotheker, sondern die ranghöchsten Offiziere (=Pfarrer). Ohne deren ,Ok’ geht Ihr nämlich baden...

  8. Dingsda!? Was Euch ebenfalls in dieser Woche hilfreich sein kann, ist ein gutes Namensgedächtnis. Ein paar Vor- und Zunamen kann man sich schon am ersten Tag aneignen - hier kommt es aber auf jeden persönlich an. Denn wer will schon mit Bezeichnungen wie „Ey, man (wo ist mein Auto?)!“ oder „(Wadde hadde) dudde da?“ angesprochen werden? Wäre doch blöd, oder? Welcher Trick auch nicht wirklich funktionieren kann, ist folgender: Man überlegt sich, welche Namen besonders häufig vertreten sind und rät dann einfach (z.B. wenn 3 von 10 Mädels Jennifer heissen oder 4 von 15 Jungen Matthias). Also: Namen lernen - so schnell wie möglich!

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  9. Nordsse Feeling... Was? Davon wisst Ihr noch nix? Ein ziemlich kultiger Raum findet sich im Unterdeck des Schlosses: das Kaminzimmer! Eine anheimelnde Atmosphäre, vermischt mit viel Holz und Seemannsgarn ... Aber Vorsicht: Is cool, man!)

  10. Kein Bäumchen- wechsel- dich! Die Etagen sind - wie Ihr vielleicht schon erfahren habt -geschlechtergetrennt. Und das heisst, dass die Herren der Schöpfung im ersten und die Damen im zweiten Stockwerk wohnen. Ok, ok, bei Vorbereitungen und Bibelarbeiten wird man schon mal ins ,gegnerische’ Revier vordringen dürfen, aber ansonsten bleibt es dabei! Heimvorteil der Herren: weniger Stufen! Heimvorteil der Mädels: bessere Aussicht und Burgfräulein-Feeling!
Foto

Soso. Zusammen mit den Fotos habt Ihr nun hoffentlich ein bisschen mehr Einblick in das Konfafahrt- System gewinnen können. Was allerdings noch unbedingt erwähnt werden sollte, ist der Sponsor. Gut, dass es Ihn gibt. Gut, dass Er jedes Jahr wieder dabei ist, wenn wir ApoJoler auf Konfafahrt fahren. Ich rede von Jesus. Ohne den wäre die Freizeit nicht mal halb so schön. Mehr Infos darüber erfahrt Ihr dann im Aschebescha (wie ich zu sagen pflege). Wir wünschen Euch eine gesegnete Fahrt!

 
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Rubrik Erlebnisse