Youthpaper - die christliche Jugendzeitschrift

Ausgabe 33 (Februar 1998)

Leserbriefe

von unseren Lesern

Juten Tach!
Jesus House. Viele von Euch waren da, haben sich ihre Meinung über dieses letzte Event im Januar 98 selber gebildet. Für die, die nicht da waren, gab es die Möglichkeit, sich Infos zu besorgen. Nun weiß eigentlich jeder, was lief, was und wie es war. Trotzdem noch ein paar Worte meinerseits zum Thema x...
Erfreulich: Leute aus ApoJo, APG und CVJM waren vertreten, ein gegenseitiges (Neu-) Kennenlernen war möglich: NUN WISSEN WIR, DASS WIR NICHT ALLEIN SIND...
Einladend: Die Atmosphäre. Irgendwie wußte man, daß man hier richtig ist.
Gelungen: Das Vorprogramm in der CVJM-Baracke. (Schwach war allerdings, fand ich, Alex Bierhals, der zwar für uns Gemeindeleute eine klare Message "rüberbrachte", bei "fremden" Zuhörern jedoch - wie ich feststellte - auf taube Ohren stieß. Schade...)
Betont locker: Roland Werner und "Gast" Ulrich Parzany (Insider: "Rattenschießen...").
Enttäuschend und nervig: Die "ich-bin-immer-super-drauf" - und "alles-ist-so-geil" - Frau am Mikro in Nürnberg. Sie hat es gut gemeint, wirkte in den Interviews aber total gestellt.
Geschmackssache: Die Musik am Übertragungsort. "Techno und Karibikpop" - Judy B. gefiel mir besser, aber es ist doch schön, daß auch in der christlichen Musikszene für jeden was dabei ist.
Wirkungsvoll: Da zwischengemeindliche Kontakte geknüpft wurden, bleibt die Hoffnung, daß diese auch gepflegt werden.
Zum Schluß noch ein Dankeschön an alle Jesus House-Mitarbeiter. WE ´VE GOT THE MESSAGE - WIR HABEN VERSTANDEN.

Cosima Wille

Jesus House - meine Meinung
Erstmal muß ich erwähnen, daß ich es relativ schwer finde, einen Leserbrief an die Youthpaper zu schreiben. Ehrlich gesagt, habe ich nämlich keine Lust von der Redaktion oder irgendwelchen anderen Lesern aufgrund meiner Meinung auseinandergenommen zu werden. Aber ich muß das jetzt nicht weiter auslegen.
Bis neulich stand ich noch relativ kritisch (dem) Jesus House gegenüber, da ich die Ansprache von Roland Werner relativ flach fand und die Gestaltung des Vorprogramms in Nürnberg mich nicht ganz so angesprochen hat. Wenn ich mir aber überlege, daß die Zielgruppe sehr wahrscheinlich eine andere war als meine, muß ich sagen, daß ich auch nicht weiß, wie man diese hätte anders ansprechen sollen. (Das soll natürlich nicht heißen, daß alle, die nicht meine Zielgruppe sind, nur "flache" Ansprachen verstehen!) Also: Unter diesem Aspekt betrachtet, fand ich Jesus House gut. Was das Vorprogramm in der CVJM-Baracke betrifft, gibt es ja sehr unterschiedliche Meinungen. Zu dem muß ich sagen, daß ich nur Samstagabend da war.

Mareile

Jesus House war für mich eine nette Samstagabend-Beschäftigung: Nette Leute, gute (zum Teil) christliche Musik, eine kurz-knackige Predigt. Aber für Leute wie mich war Jesus House ja eigentlich nicht gedacht, sondern für Jugendliche, die Jesus noch nicht kennen. Und für die fand ich Jesus House nicht geeignet. Eher wirkte diese Veranstaltung wie eine große Party mit einer kleinen Ansprache zwischendurch - eben wie ein Spielfilm mit Werbeunterbrechung. So wirkte die "Predigt" auf mich.
Kurz gesagt: Für "Insider" wie mich war Jesus House zu flach, und für "Nicht-Christen" war es wohl eine Party wie jeden Samstagabend. Ach ja, irgendwer hat noch irgend etwas von einem Jesus gelabert...

Johannes Nehlsen

 
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