Youthpaper - die christliche Jugendzeitschrift

Ausgabe 61 (Oktober 2003)

Ascheberg-Rückblick 2003

von Danny, Alexandra und Ilenia/YPR

[Fotos]

Na dann wollen wir euch mal erzählen, wie es uns 60 Teilnehmern auf unserer diesjährigen Konfirfahrt im Schloss Ascheberg erging!

Wir trafen uns am 6.10. wie üblich alle gegen halb neun auf unserem geliebten Kirchplatz, damit wir auch pünktlich um neun Uhr abfahren konnten.

Unsere gute bekannte Busfahrerin Pia, mit ihrem tollen Sterntaler, hatte sich auch dieses Jahr der Herausforderung gestellt, uns lustige Gruppe sicher nach Ascheberg zu fahren. Doch leider hatten nicht alle das Vergnügen, in dem großen, grauen Bus zu fahren! Die lieben Mitarbeiter (über 18 Jahren) durften uns mit einem Kleinbus folgen.

Nach der Ankunft des Reisebusses und allen Teilnehmern unter 18 Jahren (inklusive Karlo Kaufmann) ging es erst mal zum ESSEN FASSEN.

Während der „Herbergsvater“ uns liebevoll begrüßte, kam auch schon der Kleinbus der Mitarbeiter an. Leider brauchten diese etwas länger, da die guten alten Mitarbeiter den schönen Weg nach Ascheberg nicht ganz genau von der Karte lesen konnten und es bevorzugten, durch verschiedene Dörfer zu fahren.

Aber als wir dann alle komplett waren, durften wir die schönen Gemächer des Schlosses beziehen. Nach diesem total anstrengenden Aufwand (Gepäck hochtragen), ging es dann auch schon mit dem Nachmittagsprogramm los!

Dieses hatte die Aufgabe, uns gegenseitig durch ein kleines Biologie- Mitose Spiel kennen zu lernen und uns in die jeweiligen Bibelgruppen einzuteilen.

Als wir dann alle wussten, wie wir uns durch „Mitose“ zusammen finden können, durften wir uns danach erstmal mit einem guten Abendbrot stärken, um fit für das Abendprogramm zu sein. Am Abend war dann das Kennen lernen des Schlosses an der Reihe, wo wir in den verschiedenen Zimmern unsere Sinne testen durften. Dies ging vom Schmecken (leckeres Toastbrot mit Cocktailsauce), Tanzen auf einer Zeitung bis hin zum „Karte saugen und blasen“. Alles in allem war dies ein sehr lustiger Abend, den die Nachtwache zu späterer Zeit für uns alle noch angenehmer zu machen versuchte, indem wir unseren wohlverdienten Schlaf bekamen.

Am nächsten Tag (Dienstag), zwischen Bed & Breakfast, sangen wir vor dem Speisesaal unser morgendliches Lied „Halleluja (lobet Gott)“ und starteten den Tag mit einem vollgeschlagenen Bauch.

Danach trafen wir uns alle im Kronleuchtersaal, um uns den ersten Teil des Pasolini-Films anzuschauen und später in den Bibelgruppen darüber zu sprechen.

Nach dem total wunderbar leckeren Mittagessen stand das Nachmittagsprogramm ganz im Zeichen der eigenen Konfirmation.

Man konnte sich für eine von sechs Kreativ-Gruppen entscheiden und in dieser Gruppe ein Anspiel, ein Video, Werbung oder etwas Kreatives für den Konfirmationsgottesdienst vorbereiten.

Als wir am Abend unsere Ergebnisse vom Nachmittag präsentierten, waren wir alle ganz aufgeregt, welche der beiden Konfirgruppen an diesem Abend der Jury am meisten imponieren wird. Eine Gruppe sollte den Gottesdienst zum Thema „Notrufsäule“ und die andere Gruppe zum Thema „lebendiges Wasser“ gestalten.

Martin managte seine Anspielgruppe hervorragend, in dem er Daniel K. seinen Mantel und eine Chemiebrille als Pilotenbrille übergab! Weiter so Daniel!

Jaan überzeugte uns von seinen Schauspielerischen Fähigkeiten, indem er einen gefährlichen Stunt über die Türschwelle wagte und uns somit in einen Schock versetzte.

Angela war nur am Kichern als sie ihr Video sah, jedoch war dies auch der einzige Ton, den wir während des Videos hörten.

In der Nacht kämpften manche Mitarbeiter mit ihrer Müdigkeit, um so die Wanderungen der Mädchen Richtung Jungenzimmer zu verhindern.

Mittwochvormittag starteten wir mit Film und Bibelgruppe, in denen wir ein Wegplakat erstellten und versuchten, Personen auf dem schmalen oder breiten Lebensweg einzuordnen. Am Nachmittag ging es dann ab in das wunderschöne Kaff Plön. Dort hatten Daniel und René ein spannendes Stadtspiel für uns vorbereitet, jedoch hatten 62,5001 % der Konfis so dollen Hunger, das sie den Kochlöffel stürmten und somit keine Zeit mehr fürs Stadtspiel hatten. Also Carolin, Janine,... bitte esst das nächste mal im Schloss Mittag, wenn euch der sprechende Hut an eueren Platz weist, dann kommt ihr beim Stadtspiel auch ins Ziel.

Nach dem Abendbrot trafen sich „Hall of black sith“, „House of witch inferno“, „Crypt of Dracul“ und „Fortress of fire Dragon“, um ihre Examina vorzubereiten.

Die Prüfung um 20:15 Uhr nahte immer mehr. Das Team verwandelte den Kronleuchtersaal in den Hörsaal der Schwesternschule von Hogwarts.

Die erste Prüfung „Lehre der Zaubertränke“ wurde bei Professor Mandragor (Martin) abgelegt.

Hat sich Jaans Stimme, nachdem er den Stimmbandveränderungszaubertrank zu sich nahm, wirklich verändert? Die Frage bleibt wohl ewiglich offen!

Kathrin W. musste als Vertauensschülerin noch ein extra Examen ablegen, ...räusper... was bedeutet ABC- Waffen liebe Katrrrr....äähh... Tim!

Mr. Scyth (Danny) verlor vor vielen Jahren Zauberutensilien im Schloss. Die Schüler mussten diese suchen. Je mehr Utensilien Mr. Scyth zurückbekam, umso mehr Punkte bekam ihr Haus. Das dritte Examen wurde bei Lady Pandorra (Ilenia) abgeprüft. Dort stellte uns der liebe RaUl wunderbar einen Papageien dar, den er trotz seiner Rückverwandlung weiter imitierte.

Jasmin nimm’ dir ein Beispiel an ihm. Den Esel wolltest du uns nicht machen, den Frosch umso besser.

Bei Miss Mary Scary (Alexandra) sollte die Fertigkeit mit dem Besen und der Zauber der Stimme abgelegt werden. Basti und Johny hatten das Glück, ihr Idol Michael Jackson zu imitieren. Swantje jedoch war peinlich berührt, als sie ihre Stimme zaubern sollte.

Liebster Karlo, zeige deiner Moni och mal dein Besentanz und hole deine Tänzerinnen Melli und Sahra zur Hilfe… Den Hauspokal gewann ganz knapp „Hall of black sith“.

Am Donnerstag fuhren wir gleich nach dem Frühstück nach Lübeck. Dort erwarteten uns eine Stadtrally und eine Führung durchs Holstentor, wobei unser Ferrari-Mann Florian als Muskel- Mann aus dem Holstentor ging. Als Danny und Basti M. die Japaner sichteten, zogen sie Grimassen, und hofften, photographiert zu werden. Plötzlich zogen sie wirklich Kameras ... sind wir morgen in Japans Presse?

Am Abend schauten wir einen spannenden Krimi und versammelten uns danach vor dem Schloss, um in der Nacht wandern zu gehen. Jedoch überraschten uns am Ende unserer Wanderung merkwürdige Wildschweine, deren Gegrunze man nicht identifizieren konnte und es eher wie ein kastrierter Ochse klang. (Danke, Martin und Basti)!

Am Freitag war dann unser gut bekanntes Morgenprogramm dran ... singen, frühstücken, Film gucken und Bibelgruppen. Nachdem das erledigt war, wollte das Team für das Nachmittagsprogramm uns mit einem schönen Geländespiel eine Freude bereiten, aber leider viel dies (wortwörtlich) ins Wasser. Aber das „Geländespiel im Schloss“ war auch eine sehr lustige Idee! Nur Danny, denke dran das Philipp den Joghurt das nächste Mal lieber im Mund statt in den Haaren hätte. (Hhmm lecker)!!

Na ja, ... eine kleine Dusche und schon war Mann und Frau auch wieder sauber und konnte zum Abendbrot in den Saal gelassen werden.

Der Evangelistische Abend war auch wieder der Höhepunkt, denn nach einem Anspiel von Tim, Axel und Jenny S. folgte eine schöne Predigt von Karlo, die mit der Verteilung der Entscheidungskarten abgeschlossen wurde. Zum späteren Abend hin wurde dann auch wieder eine kleine Kapelle aufgebaut, die bei ihrer Schließung den Abend endgültig beendete.

Der nächste Morgen begann wieder mit dem Pasolini-Film und dann trafen sich die Bibelgruppen ein letztes Mal, um über die vier Geistlichen Tatsachen zu reden.

Nach dem Mittagessen wurden dann verschiedene Workshops von Tim und unserer Wenigkeit (Danny und Ilenia) angeboten.

Während die Workshops Gipsmasken, T- Shirts-Bemalen und das traditionelle ‚Mitarbeiter gegen Konfi’-Fußballspiel (wobei es ja nicht mal mehr nötig ist, zu erwähnen, dass die Mitarbeiter immer gewinnen) stattfanden, liefen die Gespräche.

Den letzten Abend, den wir gemeinsam im Schloss hatten, gestaltete der Ulk und lud die Konfis zu ihrem neuen Kreis ein, der leider noch keinen Namen besitzt, aber jedoch schon sehr „kompetente“ und liebenswürdige Leiter hat (Alexander S., Patrick G., Katharina J. und Alexandra K.). Zum Abschluss des Abends veranstaltete der Ulk noch eine Disco, die sich die Konfis in diesem Jahr sehnlichst wünschten!

Als wir dann am Sonntagmorgen uns den letzten Teil des Pasolini-Films anschauten, wurde im Anschluss ein Gottesdienst gefeiert. Wir hatten aber jedoch dazwischen noch etwas Zeit, um unsere Sachen zu packen.

Als wir dann das Mittagessen beendeten, sahen wir auch schon den Bus auf den Hof fahren,... aber leider war es diesmal nicht unsere liebe Pia mit ihrem Sterntaler.

Letztes Abschiedsfoto zusammen auf der Treppe und der Bus wurde beladen!

Nun begann die Fahrt zurück nach Berlin und ganz zum Schluss wollten wir nur noch mal erwähnen, das wir nächstes Jahr gerne unsere geliebte Pia hätten... alle Teilnehmer und Mitfahrer des Reisebusses wissen auch warum... und die beiden Schönheits- Königinnen unserer Fahrt werden uns dies bestimmt auch danken! Also dann bis zum nächsten Jahr im Schloss!!!!!

   
Mehr aus Nr. 61
Rubrik Erlebnisse