Youthpaper - die christliche Jugendzeitschrift

Ausgabe 9 (Oktober 1993)

32 knallharte Fragen an Pfarrer "Karlo" Kaufmann!!!

von Carsten/YPR

- Mit welchen 7 Adjektiven würdest Du Dich charakterisieren?
Pfiffig, spontan, schön, humorvoll, jugendlich, sonnig, kräftig.
- Was war Dein liebstes Schulfach? Was Dein früherer Berufswunsch?
Physik - Lehrer.
- Wo trifft man Dich am Wochenende?
In der Kirche, im Bett, im Wald, im Kino, am Schreibtisch, im Keller, in der Familie, bei Freunden.
- Welche drei Dinge würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen?
´Ne Bibel, ´n Weltempfänger, ´n Fotoapparat.
- Wer Dich näher kennt, weiß, daß Du eine besondere Vorliebe für Deinen roten Trainingsanzug hast. Warum?
Rot ist die Farbe des Heiligen Geistes, steht für Power. Trainingsanzüge sind bequemer als Anzüge.
- Trägst Du manchmal auch was anderes?
Ja, neben dem üblichen ein Zwei-Mann-Zelt mit Ausguck oben.
- Warum ist Dein auch Auto rot?
Damit man´s sieht, wenn´s kommt.
- Warum hast Du eine haarlose, kreisrunde Fläche auf dem Hinterkopf?
Lies Korinther 3, 17!
- Wenn Du ins Kino gehst, welche Filme siehst Du am liebsten? Welcher ist Dein Lieblingsfilm?
Die, die es schaffen, gut und spannend zu sein, ohne Porno und Verherrlichung von Gewalt.
Z.B.: Bomber und Paganini, Blow up,

- Was für Musik magst Du? Welche Band am meisten?
Mozart, Koinonia, Vivaldi, Siggi Schwab, Bach, Paul Simon, Beethoven, Nigel Kennedy, Keith Green, Frank Zappa, Corelei. Am meisten... schwer zu sagen.
- Wie kamst Du zu Deiner sportlichen Figur?
Durch eine "Verschickung" wegen "Unterernährung"
- Treibst Du Sport, es zu bunt oder Deine Familie in den Wahnsinn?
a) Immer öfter, möchte ich... b) Gemeindemitglieder fragen! c) Ich heiße: Rainer Wahnsinn.
- Wärst Du gern ein Nilpferd?
Dann hätte ich ja noch mehr Minderwertigkeitskomplexe.
- Wie kamst Du zu dem Spitznamen Karlo?
Das ist kein Spitzname, sondern die sprachlich flüssigere Form von Karl Leopold Albert Hermann.
- Benutzt Du Deine Zahncreme auch zum Haarewaschen?
Seh´ ich schon so weißhaarig aus?
- Hast Du ein Kuscheltier? Wenn ja, wie heißt es?
Ich hab´ was besseres zum Kuscheln!
- Kann man Dich mit Gummibärchen locken?
Ja, besonders mit alten.
- Ißt Du gern mit den Fingern?
Wenn´s Chips sind...
- Welche Gegend auf der Welt reizt Dich am meisten?
Die Gegend zwischen Nordgraben, Packereigraben, ehemaliger Mauer und Zentrum und Italien.
- Hast Du am Daumen genuckelt?
Nein, sondern am Ring- und Mittelfinger der linken Hand.
- Stehst Du auf Deinem Weg zur Arbeit manchmal im Stau?
Ja, bei Beerdigungen... Schwitz, Stoßgebet... Halleluja!
- Ist Dir schon mal die Badewanne übergelaufen?
Dafür bade ich zu selten - über 1000 m Stehbrausen.
- Schläfst Du gern bis mittags aus?
Nee, aber bis vormittags, z.B. in den Ferien.
- Was denkst Du, wenn Du morgens in den Spiegel schaust?
Schnell duschen!!
- Würdest Du sagen, Du bist ein normaler Mensch wie Du und ich oder eher etwas ausgeflippter?
Das Urteil bleibt Dir selbst überlassen.
- Magst Du Interviews?
Dann wäre ich ja eitel.

(Anm. d. Online-Red.: Der Rest des Interviews ist nur in der Konfirmanden-Sonderausgabe gedruckt worden)
...jetzt aber mal ernsthaft:

- Die Arbeit mit Jugendlichen macht Dir Spaß. Was ist Dir besonders wichtig dabei?
Für mich war die Begegnung mit Jesus ein umwerfendes Erlebnis, das mein Leben völlig veränderte. Nur deswegen bin ich überhaupt erst auf die Idee gekommen, Pfarrer zu werden. Und nun wünsche ich jedem Jugendlichen diegleichen Erfahrungen mit Gott. Es begeistert mich, mit Jesus zu leben, und davon muß ich einfach weitererzählen. Ich denke, einem Jugendlichen kann nichts besseres passieren als Jesus zu begegnen! Darum geht es mir.
- Wie sieht das praktisch aus?
Neben Konfirmandenunterricht, Jugendgottesdiensten und Jugendkreisen sind es vor allem die Freizeiten, die dazu beitragen, Gott näher kennenzulernen. Glauben und Leben gehören eng zusammen, und auf einer solchen Freizeit lebt man auch in gewisser Weise zusammen miteinander, so daß man nicht nur von Gott hört, sondern auch die Möglichkeit besitzt, ihn zu erleben. - Für Dich in Deinem Alter mag ja Glauben noch sinnvoll sein, aber meinst Du nicht, daß es für die heutige Jugend etwas völlig veraltetes, eintöniges und unmodernes ist?
Ganz im Gegenteil. Ich bin auch als Jugendlicher Christ geworden und habe erfahren, daß Jesus für ganz alltägliche Lebensfragen zuständig ist. Auch heute noch!
- Was kann Jesus den einem Jugendlichen bieten?
Sinn und Liebe!
- Du meinst also, wenn ein Jugendlicher mit irgendeiner Frage oder einem Problem zu Jesus kommt, weiß er gewiß eine Antwort.
Richtig, weil Jesus wie der allerbeste Freund ist.
- Dann lernen die Konfirmanden also nicht nur Bibelverse auswendig?
Nein, wir werden über unser ganzes Leben nachdenken, und was Gott damit zu tun hat...
- Danke!

 
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